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Beobachtungsabende im November: |
04.11.2004 |
Ausflug in die kosmische Umgebung |
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LAUPHEIM (tf/os) – Unsere Galaxie, die Milchstraße, zieht nicht allein durchs All. Mit rund 30 weiteren Galaxien in der unmittelbaren Umgebung bildet sie die so genannte „lokale Gruppe“. Einige dieser kosmischen Nachbarn stellt die Volkssternwarte Laupheim bei ihren öffentlichen Beobachtungsabenden im November den Besuchern beim Blick durch die Teleskope vor. Wenn Astronomen von „Nachbargalaxien“ sprechen, so können sie damit durchaus Distanzen von über 2,2 Millionen Lichtjahren meinen. „So weit ist der größte Vertreter der lokalen Gruppe von uns entfernt, die Andromedagalaxie“, sagt Henri Ullrich von der Laupheimer Sternwarte. Zur Erinnerung: das Licht legt 300.000 Kilometer in der Sekunde zurück! Nicht minder eindrucksvoll ist die Größe der Andromedagalaxie: unvorstellbare 200 Milliarden Sonnen umfasst die Welteninsel. Aufgrund ihrer Nähe und ihrer riesenhaften Ausmaße ist die Andromedagalaxie, unter Astronomen auch als „M 31“ bekannt, schon mit bloßem Auge am herbstlichen Firmament zu erkennen. „Da wir seitlich auf das diskusförmige Objekt schauen, erscheint es uns als längliches Lichtfleckchen im Sternbild Andromeda“, erklärt Ullrich. Erst im Teleskop der Sternwarte kann man jedoch erkennen, dass die Andromedagalaxie von einer kleineren Welteninsel, „M 32“, begleitet wird. Während unsere Milchstraße und die Andromedagalaxie Spiralgalaxien sind, ist „M 32“ elliptisch geformt und muss auf Spiralarme verzichten. deutlich lichtschwächer als die Andromedagalaxie, dafür blicken wir senkrecht auf sie. „Dadurch können wir die Spiralstruktur optimal beobachten“, schildert Ullrich. Unter den über 30 Sternsystemen der lokalen Gruppe sind die spektakulär geformten Spiralgalaxien die Ausnahme. Meist sind die Sternansammlungen unregelmäßig, oder wie „M 32“ elliptisch geformt. Unsere kosmische Nachbarschaft der lokalen Galaxiengruppe umfasst etwa einen Umkreis von fünf Millionen Lichtjahren. Die meisten Galaxien in diesem Bereich gruppieren sich um die beiden größten Welteninseln: unsere Milchstraße und die Andromedagalaxie. Neben dem faszinierenden Ausflug in unsere kosmische Umgebung, den die Teleskope der Sternwarte ermöglichen, werden bei den Beobachtungsabenden auch die Sternbilder des herbstlichen Himmels vorgestellt. INFO: Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind bei klarem Himmel mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium im Parkweg 44. Nähere Informationen lassen sich im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ abrufen. |
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Thomas Freidank / Oliver Schmid (tf/os) |
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Thomas Freidank (Pressesprecher) presse@planetarium- laupheim.de |
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Download jpg-Datei: 1519x1057px (506kB) Die Andromedagalaxie und ihr kleiner Begleiter "M32" gehören zu unserer kosmischen Nachbarschaft. Foto: Wei-Hao Wang |