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Zum Jubiläum die besten Shows

13.01.2005

Programmfeuerwerk im Planetarium

LAUPHEIM (tf) – Ein „Programmfeuerwerk“ seiner besten Sternenshows präsentiert das Laupheimer Planetarium anläßlich des 15-jährigen Bestehens im Jahr 2005. Start ist am 19. Januar mit dem Programm „Neue Horizonte“, das eine faszinierende und unterhaltsame Reise durch die Geschichte der Astronomie bis an die Grenzen unseres heutigen Wissens bietet.


2005 feiern die Laupheimer Astronomen Jubiläum: seit 15 Jahren macht das Planetarium in Laupheim die Sterne begreifbar. Der Trägerverein, die Volkssternwarte Laupheim, begeht seinen dreißigsten Geburtstag. Grund genug, im Lauf des Jahres die sieben beliebtesten Shows noch einmal zugänglich zu machen. Mit Start am 19. Januar kann man alle sechs Wochen ein anderes Programm erleben.
"Die Geschichte der Astronomie ist eine Geschichte der sich ständig erweiternden Horizonte", sagte der amerikanische Astronom Edwin Hubble 1936. Dieses Zitat inspirierte den Programmautor Sebastian Ruchti zu Titel und Inhalt der Sternenshow „Neue Horizonte“. Hubble gehörte selbst zu denen, die den menschlichen Horizont kräftig erweiterten. Er wies in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach, dass die Andromedagalaxie ein eigenes Sternensystem außerhalb der Milchstraße ist. Bis dahin war unklar, ob es derartige Welteninseln überhaupt gibt. Noch weitreichendere Folgen für unser Weltbild hatte eine andere Entdeckung Hubbles: er fand Hinweise darauf, dass sich das Weltall ausdehnt. "Das ist die Grundlage für die Urknalltheorie, mit der man heute zumeist die Entstehung des Universums zu beschreiben versucht", erläutert Ruchti.
Dass der Wandel der Weltbilder nicht nur mit Beobachtungstechnik zu tun hat, sondern neue Horizonte vor allem in den Köpfen der Menschen entstehen, erfahren die Planetariumsbesucher im Rückblick auf Nikolaus Kopernikus. Der polnische Astronom verdrängte Ende des 16. Jahrhunderts die Erde aus dem Zentrum des Kosmos, indem er ein Weltbild entwarf, in dem die Erde die Sonne umkreist. Obwohl nach der Entdeckung des Fernrohrs um 1609 eine Vielzahl von Beobachtungen das neue Weltbild stützten, dauerte es geraume Zeit bis es allgemein anerkannt war.
Das Planetariumsprogramm blickt jedoch nicht nur in die Vergangenheit, sondern zeigt auch die Grenzen, an die Astronomen heutzutage stoßen. Die Forscher suchen nach einer ominösen "dunklen Materie", die vermutlich über 90 Prozent des Universums ausmacht. "Damit hätten die Astronomen während der gesamten Ära des Teleskops gerade einmal ein bis zehn Prozent dessen untersucht, was da draußen ist - und dies Universum genannt", gibt das Planetarium am Schluss den Besuchern zu denken.


INFO:

Wegen der Programmumstellung bleibt das Planetarium am 17. und 18. Januar geschlossen. Die Sternenshow „Neue Horizonte“ ist vom 19. Januar bis 27. Februar zu sehen. Vorführungen sind mittwochs und freitags um 19 und 20.15 Uhr, samstags um 20.15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 14.30 und 16 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung. Karten können unter der Nummer 07392/91059 telefonisch vorbestellt werden. Nähere Informationen zum Programmfeuerwerk lassen sich im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ abrufen.


Thomas Freidank (tf)

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Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Ist der Urknall der Beginn unserer Existenz? Das Planetarium beleuchtet den Wandel der Weltbilder. Fotomontage: Kiesle, Miller, Freidank / Planetarium Laupheim.
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Ist der Urknall der Beginn unserer Existenz? Das Planetarium beleuchtet den Wandel der Weltbilder. Fotomontage: Kiesle, Miller, Freidank / Planetarium Laupheim.


Heute wird auch mit Hilfe der Raumfahrt nach neuen Horizonten gesucht. Fotomontage: Markus Fulde, Planetarium Laupheim.
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Heute wird auch mit Hilfe der Raumfahrt nach neuen Horizonten gesucht. Fotomontage: Markus Fulde, Planetarium Laupheim.