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Beobachtungsabende der Sternwarte |
12.09.2005 |
Kosmische Wolken |
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LAUPHEIM (tf) – Nachdem es nun wieder früher dunkel wird, bietet die Laupheimer Sternwarte ab Freitag, 16. September, wieder regelmäßig mittwochs und freitags ab 20 Uhr ihre Beobachtungsabende an. Als Schwerpunkt im September werden zwei ungewöhnliche kosmische Wolken im Sternbild Schwan anvisiert, die verblüffend an irdische Formen erinnern. In einer Höhe von bis zu 12 Kilometern
befinden sich die höchsten Wolken der Erde, die Cirrus- oder
Federwolken. Weit in den Tiefen des Alls, im Sternbild Schwan, findet
man mit den Teleskopen der Laupheimer Sternwarte Wolken, die
verblüffend an die filigrane Form irdischer Cirren erinnern. Kein
Wunder, dass sie unter den Astronomen als Cirrus-Nebel bekannt sind.
Allerdings besteht dieser nicht aus feinen Wassereiskristallen, wie die
irdischen Wolken, sondern aus leuchtendem Wasserstoffgas. Es ist der
Überrest einer gewaltigen Sternexplosion, die vor rund 40.000 Jahren
geschah. Der bekannte Astronom Wilhelm Herschel fand die kosmischen
Nebelschleier erstmals im Jahr 1784 mit seinem Fernrohr. INFO: Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium in der Milchstraße 1 (ehemals Parkweg 44). Nähere Informationen lassen sich im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ abrufen. |
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Thomas Freidank (tf) |
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Thomas Freidank (Pressesprecher) presse@planetarium- laupheim.de |
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Download jpg-Datei: 1060x1214px (497kB) Filigrane Strukturen, wie irdische Cirruswolken, zeigt der „Cirrusnebel“ im Sternbild Schwan. Foto: Manfred Konrad, Volkssternwarte Laupheim e.V. |