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Beobachtungsabende im Dezember

04.12.2008

Mit Feldstecher auf Sternenjagd

LAUPHEIM (tf) – Schon mit einem Feldstecher lässt sich allerhand am nächtlichen Himmel entdecken, wie man bei den öffentlichen Beobachtungsabenden der Volkssternwarte Laupheim im Dezember erfahren kann.


Ein ausgewachsenes Teleskop werden die wenigsten ihr eigen nennen. Aber die astronomische „Grundausrüstung“ ist in vielen Haushalten vorhanden: ein Feldstecher. „Wir möchten zeigen, was man schon mit so einem kleinen optischen Instrument am nächtlichen Himmel alles sehen kann“, erläutert Henri Ullrich von der Laupheimer Sternwarte. Dazu können die Besucher auch ihre eigenen Ferngläser mitbringen.
„Klassische“ Feldstecherobjekte sind beispielsweise die sogenannten offenen Sternhaufen, die im Feldstecher besonders schön anzuschauen sind. Dies sind Sternfamilien, die zusammen entstanden sind und für einige Jahrtausende gemeinsam durchs All ziehen. Als besonders bekannte Vertreter solcher Himmelsobjekte sind die Plejaden und Hyaden, derzeit im Stier hoch im Süden zu sehen. Nahe des Zenit, im Perseus, findet man zwei eng beieinanderstehende Sternhaufen, die unter Astronomen als „h und chi Persei“ bekannt sind. Hoch im Westen kann man die berühmte Andromedagalaxie mit ihren 200 Milliarden Sternen erblicken. Auch das Geburtshaus neuer Sterne im Orion, der Orionnebel, lässt sich mit einem Fernglas gut ausmachen. „Interessant ist es auch, mit dem Feldstecher das Band der Milchstraße, das sich zur Zeit hoch von Nordwesten nach Südosten zieht, zu verfolgen“, sagt Ullrich.
Beobachtungsobjekte gibt es also genug. Allerdings ist es für Ungeübte oft nicht ganz einfach, diese auch zu finden. In der Laupheimer Sternwarte hofft man auf viele Interessenten, die „schon immer einmal“ mit ihrem Feldstecher in die Sterne schauen wollten. „Wenn man diese Objekte einmal gezeigt bekommen hat, findet man sie auch alleine leicht wieder“, weiß Ullrich.
Auch wenn die Besucher eingeladen sind, zu den Beobachtungsabenden ihr eigenes Instrument mitzubringen, stehen natürlich auch die großen Teleskope der Sternwarte zur Verfügung. „Es ist auch interessant, den Blick durch einen Feldstecher und durch ein Teleskop direkt zu vergleichen“, verspricht Ullrich.


INFO:

Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind bei klarem Himmel mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium in der Milchstraße 1 (ehemals Parkweg 44).


Thomas Freidank (tf)

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Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Ein typisches Feldstecherobjekt: die Plejaden im Sternbild Stier sehen in kleinen Instrumenten besonders reizvoll aus. Foto: Manfred Konrad, Volkssternwarte Laupheim
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Ein typisches Feldstecherobjekt: die Plejaden im Sternbild Stier sehen in kleinen Instrumenten besonders reizvoll aus. Foto: Manfred Konrad, Volkssternwarte Laupheim


Die berühmte Andromedagalaxie kann in der Laupheimer Sternwarte mit Feldstechern sowie mit großen Teleskopen betrachtet werden. Foto: Thomas Tuchan, Volkssternwarte Laupheim
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Die berühmte Andromedagalaxie kann in der Laupheimer Sternwarte mit Feldstechern sowie mit großen Teleskopen betrachtet werden. Foto: Thomas Tuchan, Volkssternwarte Laupheim