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Erstes Laupheimer 3D-Modell

25.07.2012

Virtuelles Planetarium

LAUPHEIM (os) – Landkarten und Stadtpläne müssen heutzutage nicht immer flach sein. Im Internet kann man bei „Google Earth“ dreidimensionale Gebäude in die Landschaft bauen. Der sechzehnjährige Mario Bertsch hat mit dem Planetarium das erste 3D-Modell Laupheims in die virtuelle Landkarte gesetzt und ermöglicht damit sogar einen Blick in die Zukunft.


Mario Bertsch ist seit fünf Jahren Mitglied der Volkssternwarte Laupheim, zuerst in der vereinseigenen Jugendgruppe. Bereits dort begann er, mittels Computer Videoanimationen für Planetariumsprogramme zu erstellen. Eines Tages kam er auf die Idee, etwas Größeres zu machen - warum nicht ein detailliertes Modell des ganzen Gebäudes, inklusive Planetarium, Schiebedachsternwarte und Beobachtungskuppel?
Mit Hilfe des Programms „Google Sketchup“, dessen Bedienung sich Mario selbst angeeignet hat, machte er sich an die Arbeit. Als Vorlage nahm er einen Grundriss und zwei Seitenansichten, von denen er die Maße des Gebäudes herausgenommen hat. Bei einem verwinkelten Gebäude wie dem Planetarium keine leichte Aufgabe, vor allem, wenn man, wie Mario, großen Wert auf eine detaillierte Darstellung legt. „Insgesamt hab ich etwa 40 Stunden gebraucht, bis das Modell fertig war, weil ich mich erst mal in dem Programm zurechtfinden musste“, erzählt Mario.
Gleichzeitig erwies sich Marios Liebe zum Detail jedoch als größte Hürde für sein Projekt. Die Dateien, die bei „Google Earth“ hochgeladen werden können, dürfen nur begrenzten Speicherplatz beanspruchen, welcher bei solchen Modellen leicht überschritten wird.
Besonders stolz ist Mario auf einige Besonderheiten, die er in sein Modell eingebaut hat. „Ich habe unsere zwei Teleskope in der Schiebedachsternwarte in das Modell mit aufgenommen. Es lohnt sich auch, mal ins Planetarium reinzuschauen, weil ich den ganzen Besucher-Innenbereich nachgebaut habe“, verrät Mario.
In einem Punkt ist sein Modell der Zeit sogar voraus: Der neue Planetariumsprojektor, der im Rahmen der Modernisierung in den kommenden Wochen eingebaut wird, ist in Marios Modell bereits zu bewundern.


INFO:

Um das Modell nutzen zu können, muss in „Google Earth“ die 3D-Ansicht aktiviert sein. Vorführungen im Planeteraium nur noch bis zum Beginn der Sommerpause am 29. Juli mittwochs und freitags um 19 und 20.15 Uhr, samstags um 20.15 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 14.30 und 16 Uhr. Weitere Termine im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ und nach Vereinbarung. Karten können im Internet und unter der Nummer 07392/91059 telefonisch vorbestellt werden.


Oliver Schmid

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Thomas Freidank
(Pressesprecher)

presse@planetarium- laupheim.de


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Virtuelle Planetariumswelten: Mario Bertsch und sein Planetariumsmodell, hier unter den alten Planetariumsprojektor gesetzt, der nun außer Betrieb geht. Tatsächlich ist Marios Modell im Internet zu sehen und zu „begehen“. Foto und Montage: Werner Kiesle, Planetarium Laupheim
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Virtuelle Planetariumswelten: Mario Bertsch und sein Planetariumsmodell, hier unter den alten Planetariumsprojektor gesetzt, der nun außer Betrieb geht. Tatsächlich ist Marios Modell im Internet zu sehen und zu „begehen“. Foto und Montage: Werner Kiesle, Planetarium Laupheim