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Beobachtungsabende der Sternwarte |
06.01.2004 |
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Ein martialischer Held am Himmel |
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LAUPHEIM (tf) - Der Orion ist nicht nur das markanteste und eindrucksvollste Sternbild am winterlichen Firmament, es erzählt auch manches über die Entwicklung der Sterne. Im Januar kann man die Sternkonstellation bei den öffentlichen Beobachtungsabenden der Laupheimer Sternwarte ins Visier nehmen und dabei einen Stern sehen, den es vielleicht bald nicht mehr gibt. Majestätisch erhebt sich der Orion über dem südlichen Horizont. Leicht kann man eine menschliche Gestalt in der Sternkonstellation erkennen: eine Dreierformation stellt Schultern und Kopf dar, zwei helle Sterne bilden die Füße und dazwischen markiert eine auffällige Sternreihe aus drei Sonnen den "Gürtel". So friedlich das Sternbild für uns am winterlichen Firmament zu leuchten scheint, unsere Vorfahren sahen darin eine martialische Gestalt. Der keulenschwingende Jäger Orion, der sich gegen den angreifenden Stier - das benachbarte Sternbild - zur Wehr setzt, wird in alten Sternkarten phantasievoll in Szene gesetzt. Diese Figur stammt aus der griechischen Sagenwelt. Das Sternbild wird aber auch in Verbindung mit Gilgamesch gebracht, einem sumerischen König und gleichzeitig dem Sagenheld einer der ältesten Legenden der Menschheit. INFO: Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind bei klarem Himmel mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium im Parkweg 44. Nähere Informationen lassen sich im Internet unter "www.planetarium-laupheim.de" abrufen. |
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Thomas Freidank (Pressesprecher) presse@planetarium- laupheim.de |
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Download jpg-Datei: 667 kB Der Orion auf einer Sternkarte von Johannes Hevelius aus dem Jahr 1690. Repro: Planetarium Laupheim |