Volkssternwarte Laupheim e.V. Planetarium Laupheim Pressemitteilung Beobachtungsabende im Januar: Entdeckungstour entlang der Milchstraße LAUPHEIM (tf) – Bei den öffentlichen Beobachtungsabenden der Laupheimer Sternwarte kann man im Januar entlang der Milchstraße auf Entdeckungstour gehen. Ihr matt leuchtendes Band zieht sich mitten durch die markanten Wintersternbilder, in denen die Besucher mit dem Teleskop eine ganze Reihe  „himmlischer“ Objekte ins Visier nehmen können. Im Winter erstreckt sich die Milchstraße vom Südosten in hohem Bogen bis zum Nordwesthorizont. „Da sie dabei genau durch die charakteristischen Wintersternbilder verläuft, kann sie uns bei den Beobachtungsabenden im Januar als Wegweiser dienen“, erklärt Henri Ullrich von der Laupheimer Sternwarte.Los geht es über dem Südosthorizont beim Sternbild Großer Hund , wo Sirius, der hellste Stern des gesamten Firmaments, die Blicke auf sich zieht. Direkt darüber befindet sich das Sternbild Einhorn. Obwohl an prominenter Stelle, fällt es kaum auf, weil es sich nur aus leuchtschwachen Sternen zusammensetzt. Unmittelbar benachbart, am südlichen Rand der Milchstraße, befindet sich das markanteste Sternbild des Winterhimmels: der „Himmelsjäger“ Orion. Hier kann man im Teleskop der Sternwarte das berühmte „Sternentstehungsnest“ im Orionnebel sehen.Folgt man der Milchstraße weiter, stößt man auf die ebenfalls charakteristischen Wintersternbilder Zwillinge und Fuhrmann. An letzteres schließt sich der Stier an. „Sein rötlich leuchtender Hauptstern Aldebaran symbolisiert das gefährlich blickende Stierauge“, erläutert Henri Ullrich den Gästen in der Sternwarte. Im Stier lassen sich die offenen Sternhaufen Plejaden und Hyaden mit dem Fernrohr gut beobachten. Ein Stück weiter der Milchstraße entlang bieten im Perseus die eng beieinander stehenden Sternfamilien h und chi Persei im Feldstecher einen lohnenden Anblick. Nach dem griechischen Helden neigt sich die Milchstraße schon deutlich dem Nordosthorizont zu. Hier findet sich Kassiopeia, das „Himmels-W“. „Zur Zeit ist das „W“ schwierig zu erkennen, da es uns auf die Kante gekippt erscheint“, hilft Ullrich den suchenden Sternfreunden. Knapp über dem Horizont kann man versuchen, das unscheinbare Sternbild Eidechse zu erkennen. Wie beim Einhorn keine ganz leichte Übung.Bei den öffentlichen Beobachtungsabenden der Sternwarte kann man sich erklären lassen, wie man sich am Firmament orientiert und die Sternbilder entlang der Milchstraße findet. Der Blick durchs Teleskop offenbart dann die Details in den Tiefen des Alls. INFO: Die öffentlichen Beobachtungsabende der Laupheimer Sternwarte sind bei klarem Himmel mittwochs und freitags ab 20 Uhr. Die Sternwarte befindet sich beim Planetarium in der Milchstraße 1 (ehemals Parkweg 44). Nähere Informationen lassen sich im Internet unter „www.planetarium-laupheim.de“ abrufen. Thomas Freidank (tf) Bild 1 Die winterliche Milchstraße zwischen dem Sternbild Großer Hund mit Sirius (links unten) und dem Stier mit den Plejaden (rechts oben); dazwischen sieht man das Sternbild Orion Foto: Wei-Hao Wang1 **************************************************************************** Autor: Thomas Freidank (tf) Ihr Partner: T. Freidank Datum: 01.01.2007 Telefon: 07392/91059 Medienkontakte: 07392/168028, 07392/91057 Fax: 07392/91058 Adresse: Milchstraße 1 (Ehemals Parkweg 44), 88471 Laupheim E-Mail: presse@planetarium-laupheim.de